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Es werden Posts vom Januar, 2023 angezeigt.

06.01.23 zu Hause

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Der Flughafen in Lilongwe ist winzig für eine Hauptstadt. Von der Startbahn aus sieht er ein wenig größer aus. Es gibt sogar eine Aussichtsterrasse. Es waren aus der Wartehalle ein paar Leute Richtung Nairobi geflogen, dafür andere hinzugekommen. Im Flugzeug hatte ivh dann Glück und drei Plätze für mich. So konnte ich die Füße hochlegen und etwas ruhen. Erstaunlicherweise habe ich mal nicht geschlafen – trotz einer halben Flasche Wein zu Hühnchen mit Reis und roten Bohnen mit Kichererbsen. Die etwas mehr als drei Stunden gingen erstaunlich schnell um. In Addis Abeba ging es nochmal in langer Schlange durch eine Sicherheitskontrolle. Die Wartehalle hat sich in den vergangenen vier Jahren extrem verändert: deutlich moderner – aber auch erheblich teurere Gastronomie. Zuletzt konnte man hier sehr preiswert essen – wie auch in Lilongwe noch. Samosas und Cola kosteten dort am Airport das gleiche wie in der City. Ich sitze an meinem Gate, schreibe meine letzten Einträge für den Blog – und zwi...

06.01.23 Abschied von Malawi am Airport Lilongwe

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Blick vom Frühstückstisch Bettelnde Katze beim Abendessen Der letzte Tag – eigentlich koste ich meine Urlaubstage bis zur letzten Minute aus. Eigentlich wäre heute morgen genug Zeit geblieben, um noch einen Vormittagsspaziergang zu machen – aber schon der Tag gestern und der davor in Nkhata Bay war fast verlorene Zeit – es gingen nur die dringlichsten Erledigungen. Viel zu sehen gibt es hier sowie so nicht. Am Vormittag nach dem Frühstück am Pool nahm ich noch eine Aspirin und schlief noch eine Runde. Ich hatte zuvor schon gepackt und geduscht. 11.30 Uhr kam Nixon, der Taxifahrer. Wie alle war auch er sehr nett und ich konnte wieder viele Fragen stellen während der Fahrt. Wie zufrieden er etwa mit dem Präsidenten ist, ob der Wechsel der Regierung von Zomba nach Lilongwe damals eine große Veränderung für die Menschen hier war und vieles anderes mehr. Ich glaube, ich habe sehr viel über dieses Land gelernt und vieles erlebt, was diesen Urlaub zu einem besonders wertvollen macht. Vielleic...

05.01.23 Lilongwe

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Korea Garden Lodge Nun gilt es gänzlich Abschied zu nehmen von Malawi.  Der Eingang zum Palast des Präsidenten.  Lustig vor allem: "sonstwohin" Da kaum Gäste im Hotel schlafen, gab es auch kein richtiges Frühstücksbuffet. Immerhin genug Kaffee, ein Glas klebrigen Saftes, Toast und Erdnussbutter und dazu das typische American Breakfast mit Omelett, Würstchen, baked beans und Kartoffelspalten. Heute war ich eher spät zum Frühstück – ich hatte mich 5.30 Uhr nochmal umgedreht, da ich heute sowieso behindert bin und ich mich kaum bewegen kann. Gegen neun Uhr humpelte ich trotzdem ein Stück, um meine Medizin gegen die Bilharziose zu bekommen – rein prophylaktisch, um potentielle Keime abzutöten. Vielleicht kann ich mich auch testen lassen, um unnötige Medizin zu vermeiden. Am Vormittag war das Medikament in mehr als einem Dutzend Apotheken ausverkauft. Die Friseure waren mir mit fünf Euro zu teuer. Ich hatte noch einhundert Dollar getauscht, um Hotel und Taxi bezahlen zu können. Da...

04.01.23 Lilongwe

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In dieser Nacht hatte ich wieder besser geschlafen. Dass es heftigst geregnet hatte, lange und ausdauernd, blieb mir dennoch nicht verborgen. Am Morgen war der Spuk vorbei. 5.30 Uhr begann mein Tag. Vor der Toilette in den Bäumen und vorm Schlafsaal in den Mangobäumen turnten wieder einige Dutzend der schwarzgesichtigen kleinen Affen. Ich packte mein Zeug zusammen und saß 6.30 Uhr beim Frühstück. Der Regen hatte dem Personal heute viel abgefordert - es musste vieles aufgeräumt und aufgewischt werden, da die Palmblatt- oder Schilfdächer nicht mehr wirklich dicht sind. Zum Frühstück kamen fast alle noch einmal zusammen. Sven, von dem ich jetzt weiß, dass er auch seit 2001 radelt. Neben der Reiselust treibt ihn auch, ein wenig Gutes in die Welt zu tragen. Von einer NGO aus UK bekommt er bissel Geld, in der Lodge schlief er im Zelt. Ein Treiber war vielleicht auch, dass ihm 2005 sein unversichertes Haus abgebrannt war. Dazu Cornell, Gregory, der heute seinen Tauchschein beginnt – sicher au...

03.01.23 Nkhata Bay

Es war deutlich ruhiger geworden in der Lodge, der Tag war drückend heiß. Ich hatte mir Krankenstation auf der Terrasse verordnet. Aber erst einmal begann der Tag mit einem ordentlichen Frühstück. Eigentlich wechselte ich nur einige wenige Male zwischen Restaurant und Bar-Terrasse und war auch kaum am Dormitory. Die Ursache meiner schlechten Nachtruhe hatte ich dann schnell erkannt. Ich versuchte im Schatten zu bleiben und die Beine hochzulegen – außerdem gab es nur Cola bis zum Abend. Zwischendurch gab’s immer mal nette Gespräche mit den anderen Gästen. Sven, der Radfahrer war noch da. Cornell, Gaia und die andere Italienerin, Gregory, Holly und die Quirlige mit der lustig knarzenden Stimme aus England mit dem Silvesterkopfschmuck. Mit ihr, Cornel und Gregory saßen wir dann beim Abendessen zusammen. Gegen einundzwanzig Uhr war heute Feierabend.  Durch den freiwillig verordneten Verzicht auf Bewegung gibt es von heute auch keine Fotos. Vielleicht muss ich morgen einen Arzt aufsuche...

02.01.23 Nkhata Bay

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Affen vorm Dormitory In dieser Nacht hatte ich richtig gut geschlafen. Dennoch war ich 5.30 Uhr wach geworden. Gegen 6.30 Uhr saß ich beim Frühstück – als erster. Gregory kam später noch dazu und Cornel aus Südafrika, irgendwann auch die kleine Italienerin. Gegen 9.30 Uhr spazierte ich in den Ort, um Geld zu wechseln. Ich muss noch mehr tauschen – für das Essen der letzten zwei Tage hatte ich fünfundvierzig Euro bezahlt – dazu wird noch all das Bier kommen und etwa fünfzig Euro für die Nächte, in denen ich ein Bett hatte und das Essen der kommenden zwei Tage. Am vierten Januar werde ich mich morgens auf den Weg nach Lilongwe machen. Dann bleibt mir der fünfte für die City, um eventuell noch etwas Schönes zu kaufen. Immerhin dürfte ich 53kg nach Hause bringen. – Also kaum noch anderthalb Tage hier. Eigentlich wollte ich viel mehr hier machen. Aber das Faulenzen und Lesen und Reden tut auch gut. Heute hatte ich mit dem Hamburger und seinem Sohn gesprochen, die im Mädels-Dorm geschlafen h...

01.01.23 Nkhata Bay

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Moschee in Nkhata Bay Gegen sechs Uhr dreißig wurde ich wach. Es gab ein paar Typen, die die Nacht durchgefeiert hatten – es wurde lauter dann. Ich bewegte mich erstmal Richtung Bad – das ging erstaunlich reibungslos nach etwa zwanzig Bier gestern, Minibier. Danach setzte ich mich zum Frühstück. Einer der südafrikanischen Svens nervte, weil er völlig von Haschisch zugedröhnt war – kurz vor ernsthaftem Ärger mit einem der Einheimischen. Es war dessen Besonnenheit zu verdanken, dass es nicht eskalierte. Mit den Südafrikanern bin ich irgendwie generell nicht auf eine Linie gekommen. Nach dem Toast mit Rührei setzte ich mich wieder auf die Terrasse am Wasser. Gegen zehn lief ich bissel in den Ort hinein – ich wollte schauen, ob und wo ich am Montag Bargeld wechseln könnte. Die Geldautomaten habe ich gefunden, offensichtliche Wechselstuben leider nicht. Es war nichts besonders Bemerkenswertes auf diesem sieben Kilometer Spaziergang zu sehen. Bis Mittag habe ich hier einfach weiter abgehange...

31.12.22 Nkhata Bay

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Echsen am Strand Versteckte Kneipe an versteckter Bucht Irre Crowd... Bootstour zum späten Nachmittag ... Fun ... Paddeln im Einbaum vorbei an schönen Felsen und Seeadlern Kids in der Nachbarbucht ... nette Jungs Die Kids freuen sich, wenn sie das Foto sehen. Einbaum Fischerhütten Springen für Mutige ...ich bin wasserscheu ...aber selbst die Kiddies hüpfen rein ... Weiterfahrt Küstenlinie ruhiger See ... so viele Nationalitäten in einem Boot                                                                                                                                                               ...