06.01.23 Abschied von Malawi am Airport Lilongwe

Blick vom Frühstückstisch

Bettelnde Katze beim Abendessen


Der letzte Tag – eigentlich koste ich meine Urlaubstage bis zur letzten Minute aus. Eigentlich wäre heute morgen genug Zeit geblieben, um noch einen Vormittagsspaziergang zu machen – aber schon der Tag gestern und der davor in Nkhata Bay war fast verlorene Zeit – es gingen nur die dringlichsten Erledigungen. Viel zu sehen gibt es hier sowie so nicht. Am Vormittag nach dem Frühstück am Pool nahm ich noch eine Aspirin und schlief noch eine Runde. Ich hatte zuvor schon gepackt und geduscht. 11.30 Uhr kam Nixon, der Taxifahrer. Wie alle war auch er sehr nett und ich konnte wieder viele Fragen stellen während der Fahrt. Wie zufrieden er etwa mit dem Präsidenten ist, ob der Wechsel der Regierung von Zomba nach Lilongwe damals eine große Veränderung für die Menschen hier war und vieles anderes mehr. Ich glaube, ich habe sehr viel über dieses Land gelernt und vieles erlebt, was diesen Urlaub zu einem besonders wertvollen macht. Vielleicht auch deswegen, weil ich das letzte Mal vor Covid sowas machen konnte – lange her.

Der Flughafen ist etwas größer als der in Altenburg-Nobitz, drei- bis viermal soviel Fläche vielleicht. Aber immer noch erheblich kleiner als Dresden oder Leipzig, ebenerdig. Der kleinste Flughafen einer Hauptstadt, an den ich mich erinnere. Meine Maschine scheint schon dazustehen: eine Boeing 787 von Ethiopian. In der Abflughalle sitzen gerade mal fünfzig bis sechzig Menschen – ich glaube auch nicht, dass es noch mehr werden.

Bei der Kontrolle war ich für einen Moment erschrocken: ich habe diesen Hauer eines Warzenschweins im Gepäck, der im Majete-Nationalpark neben dem Elektrozaun lag. Ein abgerichteter Hund war zum Schnüffeln nach Wildlife-Criminality am Gepäck vorbeigeführt worden. Bumbumbum… braver Hund. Wobei ich das natürlich Klasse finde, dass man das hier macht. Die ganze Sicherheitskontrolle und Ausreise ging unkompliziert und flott ohne Schlangestehen. Im Handgepäck habe ich Kamera und Fernglas – beides zu wertvoll, um im Hauptgepäck zu lassen. Mit mir sitzt hier eine indische Großfamilie, zwei junge blonde Europäerinnen (wahrscheinlich nicht deutsch), zwei Chinesen oder so und noch drei bis vier weitere Weiße.

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