31.12.22 Nkhata Bay

Echsen am Strand

Versteckte Kneipe an versteckter Bucht
Irre Crowd...

Bootstour zum späten Nachmittag

...

Fun

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Paddeln im Einbaum
vorbei an schönen Felsen und Seeadlern


Kids in der Nachbarbucht

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nette Jungs

Die Kids freuen sich, wenn sie das Foto sehen.

Einbaum

Fischerhütten

Springen für Mutige

...ich bin wasserscheu

...aber selbst die Kiddies hüpfen rein

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Weiterfahrt

Küstenlinie

ruhiger See

... so viele Nationalitäten in einem Boot



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern Abend saßen wir alle unten am Wasser in großer Runde – bis auf die beiden Italienerinnen und den Italiener, der jetzt der Dritte im Schlafsaal ist. Die meisten der Runde sind Expats. Die sympathische hübsche Blonde aus England mit zwei hübschen schwarzen Töchtern ist Lehrerin, hat eine eigene Schule in Lilongwe und ist seit zwölf Jahren hier. Ein netter Schwarzer mit Rastalocken ist hier im Ort Lehrer und kennt sie seit Ewigkeiten. Bis vor kurzem konnte man hier nicht mit Rastas im Staatsdienst arbeiten, bis 1994 wurden Haare zwangsweise abgeschnitten – las ich gestern irgendwo. Die anderen waren wohl auch fast alle aus UK, einer aus Südafrika und noch ein Einheimischer mit einer der blonden Frauen. Gregory saß mit in der Runde und es war ein langer, regenfreier milder Abend ohne Wind unterm Halbmond, der wieder quer am Himmel hing.

Am Nachmittag war ich mit Gregory in den Ort gelaufen.

Ich wollte mein Handy aufladen, damit ich auch noch in der kommenden Woche Internet habe: vier Euro für acht Giga. Der Nachmittag war drückend warm und ich hatte wohl zu wenig getrunken – ich war ziemlich kaputt von dem kleinen Spaziergang und gönnte mir dann erst einmal eine Kanne Tee, bevor die Lebensgeister zurück waren.

Heute wurde ich gegen fünf Uhr zwanzig wach. Ich ging erst mal aufs Plumpsklo mit Aussicht und setzte mich dann mit Fernglas unten auf die Terrasse der Bar. Es sieht sehr nach starkem Regen aus, der See treibt deutlich stärkere Wellen als sonst – dennoch sind einige Fischer mit Einbäumen unterwegs, auch weit draußen. Nur Vögel sieht man keine. Der Plan für heute? Hier faulen, schnorcheln, Vögel beobachten und abends sicher Silvester feiern. Wenn das Wetter gut ist, wollen wir alle mit dem Boot draußen rumfahren und an den anderen Lodges vorbeischauen. Ich habe keine Lust auf übermäßig viel Alkohol und bin gespannt, ob hier rumgeböllert wird.

Die Bootstour war fetzig – ein rappelvolles Boot voller Hippies. Es ging an den Nachbarbuchten vorbei, wir sahen Seeadler, andere Partyboote und ein paar Dörfer von Einheimischen, legten einige Male an. Ich hab selten so eine reale Hippieatmosphäre erlebt, überwiegend mit Expats.  Nach der Bootstour gab es Abendessen, da die vier Samosas keine gute Grundlage für das viele Bier gewesen wären. Felafel mit Kartoffelsalat – nicht lecker, füllte aber den Magen. Gegen 22.30 Uhr wechselte ich zur Nachbarlodge. Die zwei Italienerinnen kreuzten dort auf und Gregory, der mir die hübsche, interessante Schwarze beim Tanzen wegschnappte. Es sei ihm vergeben - sie ist in seinem Alter. Ich fand die schlanke Schwedin hübscher, die hier eine Schule managt. Ihre Mutter war für zwei Wochen auf Besuch und wirkte auch sehr cool. Irgendwie ein sehr spannendes Land… Ich landete dann noch auf ein letztes Bier mit Sven und Sven auf einer Bank auf der Terrasse der Bar. Beide aus Südafrika, einer Radfahrer wie ich. Ein ziemlich trinkseliges aber lustiges Gelaber. Die Italienerinnen waren nochmal in der Stadt verschwunden,  die anderen waren wie vom Erdboden verschwunden. Bis auf die Britin, die mich angemalt hatte blieb eine langweilige Männerrunde übrig.

Sven, Sven und Sven
Silvesterparty nebenan


Schminken für die Party
Keiner ohne Glitzer

Gegen drei Uhr wollte ich ins Bett: überbucht: jemand liegt in meinem Bett. Ich habe mich statt dessen auf die Terrasse gelegt. Da liegen Matratzen – aber es gibt kein Moskitonetz.

Die paar Stunden werde ich überstehen, sofern kein Extremregen niedergeht. Es ärgert mich denoch. Noch läuft hier laute Musik. Ein halbes Bier habe ich aber auch noch für die Not. Dennoch: geile Party, geile Nacht.

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